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Saison '11/'12 OL-D

Trainer 1. Damen

Alexander Puls
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Spielberichte 1. Damen

Trainingszeiten 1. Damen

Mittwoch
20:30 - 22:00
Sporthalle Weende
Freitag
20:00 - 22:00
Sporthalle Weende
Geschrieben von: Caro Schillig   
Montag, den 09. Mai 2011 um 08:18 Uhr

Basketballwochende der Damen

„Erfolgreiches Pokalspiel-Wochenende für die 1.Damen“ oder „Warum die Queen öfter mal rot sehen dürfte“

Suse: „Hier, wer schreibt’n Spielbericht?“

Pause.

Entschuldigungen 1-5.

Pause.

Suse: „Ähh, Caro? Kannst du das nich machen?“

Caro: „Nnjoooaaa...“

Suse: „Danke Caro!“

 

Ja was soll man denn da schreiben!? In Göttingen kann man ja echt nicht viel verpassen, aber wer da nicht dabei war, dem ist das jetzt wohl mal gelungen…!

Die Damen des SCW Göttingens haben nämlich ein sehr erfolgreiches Pokalspiel-Wochenende hinter sich und das war so: Es begann Freitag, den 06. Mai 2011 um 20.30 Uhr in der Weender Halle a.k.a. „the Weende dome“, wo die, in herrlich roter Montur auflaufenden, Weenderinnen die, frisch in die 2. Bundesliga aufgestiegenen, Damen der BG 74 Göttingen zum NBV-Pokalfinale empfingen.

Zur Abwechslung wollten das nicht nur die sonst übliche Handvoll mehr oder weniger freiwilliger „Fans“ der Weender Damen sehen sondern auch noch ca. 245 weitere basketballbegeisterte Schrägstrich neugierige Schrägstrich schaulustige Menschen. Denn, ganz ehrlich, wären im Vorfeld Wetten angenommen worden, hätte die Wahrscheinlichkeit, dass die Nordlichter Göttingens in diesem Finale überhaupt mithalten, wohl in etwa der Wahrscheinlichkeit, dass die Queen bei der Hochzeit des Jahres einen roten Hut trägt, entsprochen. [Das wäre im Übrigen eine Verfünfundzwanzigfachung des Wetteinsatzes gewesen, aber die Queen wollte offensichtlich ihr sonniges Gemüt mit einem blendenden kanariengelb unterstreichen.]

However, BG 74 ging definitiv mit der Favoritenrolle ins Rennen und Weende eher als Underdog – is ja auch okay, zwei (nunmehr drei) Klassen Unterschied kommen schließlich nicht von ungefähr.

Wie stark die Verwunderung, wie groß die Freude, als sich in den ersten Minuten herauszustellen begann, dass der Underdog weniger under und mehr dog, im Sinne eines kleinen Wadenbeißers, war! Denn die Weenderinnen landeten ebenfalls „nicht einfach mal sooo“ im Finale, weil sie aus Versehen links falsch abgebogen sind. Nein – sie sind eine starke Mannschaft, mit einem starken Willen und einem starken Coach, der ihnen über die Saison beigebracht hat, dass sie sich gefälligst Butterbrote reinzuziehen haben und dass das nur geht, wenn man sich den Fettaufstrich nich von der Bemme nehmen lässt!

Und so gestaltete sich im Weende dome am Freitagabend ein ausgeglichener, physischer, aber dennoch fairer Kampf, den so sicherlich einige nicht erwartet hatten.

Die ersten drei Viertel wirkten sogar, als ob der Hut eventuell eine Chance auf ein knalliges Rot haben könnte (BG 17: SCW 16, 18:14, 17:15). Aber da er nichts anderes als  kanariengelb werden durfte, kam dann im letzten Viertel alles wie es kommen musste: Das Universum geriet nicht aus den Fugen und die Damen der BG 74 Göttingen hatten in den letzten Minuten des letzten Viertels den längeren Atem, das bessere Händchen, die tiefere Bank und gewannen das Finale um den NBV-Pokal mit 73:55 Punkten.

Enttäuschte Gesichter ließen sich nach Abpfiff dennoch nicht finden. Langanhaltender Applaus auf den Rängen für alle am Spiel Beteiligten, eine rührende Ansprache des Staffelleiters sowie Rosen für alle Damen und die Coaches sorgten für beste Stimmung.

Noch besser wurde diese auf Weender Seite, als der Preis für den Vize-Meister an Kapitänin Susanne Spieß überreicht wurde: ein neuer Spalding Ball. Eine echte Alternative zur, nicht minder schönen, aber doch irgendwie staubanfälligeren Glastrophäe für den Meister…

Es trugen zum Endstand bei: Scherwing (15), Hemmerling (14), Birke (8), Schillig (7), Liske (6), Spieß (3), Diener (4), Hummel und Recke.


Keine 48 Stunden später, am Sonntag, den 08. Mai 2011, 14.00 Uhr, fanden sich die Weenderinnen zum feucht-fröhlichen Saunagang in der Weender Halle wieder zusammen. Die Damen der Schapen Sharks ließen es sich nicht nehmen, ebenfalls Teil dieses Events zu werden und liefen, trotz Verzögerungen im Betriebsablauf bei der Anreise, mit gerade mal sechs Spielerinnen zum anstehenden Bezirkspokal-Halbfinale auf.

Doch auch die Weender Damen mussten an diesem Nachmittag auf mehrere Spielerinnen verzichten und konnten dadurch nur ein verhältnismäßig kleines Team (im Sinne der Körperlänge) aufstellen.

Beide Mannschaften kannten sich schon gut aus der vorangegangenen Saison und wussten in etwa was auf sie zukommen würde.

Die Schapenerinnen starteten mit gewohnter Schnellig- und Spritzigkeit und die Weenderinnen antworteten…erstmal…nicht! Coach Puls musste erst mehrere Fast-Infarkte durchleben sowie seine Stimmbänder strapazieren, bis eine in der vierten Minute genommene Auszeit den gewünschten Effekt erzielte und die Damen des SCWs anfingen, in zunächst der Defensive und dann auch Offensive, an ihre freitägliche Leistung halbwegs anzuknüpfen.

Die zur Halbzeit herausgespielte Führung von 14 Punkten gaben die Weender Damen dann allerdings durch viele Unkonzentriertheiten ihrerseits und eine bessere Wurfausbeute schapenerseits im dritten Viertel wieder aus der Hand. Ein Run der Damen aus Schapen wurde durch einen Run der Damen aus Göttingen abgelöst. Beide Teams waren in der Lage sich das Wasser zu reichen und das war angesichts des Temperaturspiegels im Weende dome auch bitter nötig.

Mit einem Punktestand von 64:64 brachen dann die letzten Sekunden des letzten Viertels an. Schapen vergab, Weende setzte sich noch ein letztes Mal durch, vergab, holte aber den Offensiv-Rebound und schloss mit einem buzzer-beater ab. Danke Marlene Klehm.

Mit 66 Punkten gewinnt der SCW Göttingen das Bezirkspokal-Halbfinale und macht sich bereit für alles, was da kommen mag.

Es saunierten: Hemmerling (21), Klehm (14), Birke (10), Recke (9), Spieß (6), Hummel (4), Diener (2) und Liske.


Die Weender Damen sowie ihr Coach Alex Puls können auf eine erfolgreiche Saison 2010/2011 zurückblicken: Vize-Meister der Oberliga, Vize-Meister im NBV-Pokal, Qualifizierung für das Bezirkspokalfinale – wer wäre da nicht stolz!?

Und das nächste Mal, da trägt die Queen einen Hut, der so rot ist wie die herrlich purpurnen Trikots mit der aufgehenden Sonne hinter den Buchstaben S, C und W.


Danke, an die Weender Herren für die Trikotleihgabe! Danke, an alle Helfer! Danke, an alle, die in irgendeiner Weise an diesem Wochenende dazu beigetragen haben, dass es zu dem Wochenende geworden ist, das es war! As Michael would’ve said: „We love you! We love you all!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:48 Uhr
 

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