Startseite Teams 1. Herren Spielberichte TuS Bothfeld 04 vs. 1. Herren

Saison '11/'12 BOL-H

Trainer 1. Herren

Torben Schrader
-Kontakt-

Trainingszeiten 1. Herren

Dienstag20:30 - 22:00
Sporthalle THG
Donnerstag
20:00 - 22:00
Sporthalle Weende
Geschrieben von: Ghostwriter MLMTBM   
Dienstag, den 02. November 2010 um 16:11 Uhr

1. Herren verlieren verdient Spiel um Platz 1 oder „Zuhause schmeckts doch am Besten“!


Da Fußballvergleiche so viel Spaß machen, geht dieser Spielbericht auch einfach mit dieser Analogie los. Denn nicht nur in der Ersten Bundesliga fand Sonntag Nachmittag ein Spiel um die alleinige Tabellenführung statt, auch in der Basketballoberliga fanden sich die jeweils ersten Herren des TuS Bothfeld 04 und des SC Weende zusammen. Zumindest bei einem Weender Sieg wäre man alleiniger Tabellenführer gewesen. Doch [...]

anders als bei den Jungs vom großen Bruder Fußball dominierte in diesem Fall die heimische Mannschaft und nicht die Gäste. Die Tabellenführung vor Augen startete man etwas zu nervös und ließ sich von der Bothfelder Offense zu leicht auspassen, so dass sie immer wieder zum Abschluss kommen konnten. In Form von Christian Möller dazu auch des öfteren schmerzlich von jenseits der magischen Linie mit den drei Punkten. Im Gegenzug konnte Weende sich noch einigermaßen durch das auszeichnen, was auch zuletzt gegen BG so gut funktionierte, durch Teambasketball. Ohne einen signifikanten Scorer konnte jeder seinen Beitrag leisten und man blieb bei Viertelende mit 21:16 auf fünf Punkte dran.

Doch selbst der beste Teambasketball nützt nichts, wenn man zum einen den Ball einfach nicht in den Korb bekommt und zum anderen dem Gegner den Ball geradezu in die Arme schmeißt und ihm so einfache Fastbreak Punkte auf dem Silbertablett serviert. Nachdem der erste Gang noch beiden einigermaßen schmeckte, fanden jetzt die Gastgeber immer mehr Geschmack am Spiel. Im zweiten Viertel wurde auch der Grundstein gelegt, dass es lange Zeit nach einem Festmahl für Bothfeld aussehen sollte. Mit den bereits angesprochenen Fehlern bescherte man dem TuS eine komfortable 16 Punkte Führung zur Halbzeit.

War das zweite Viertel erst die Bothfelder Suppe, kam man im dritten Viertel zum Hauptgang. Garniert mit ein paar Blocks, Dreiern und einem schönem Dunk kredenzte man den Zuschauern ein aus Sicht der Gastgeber schmackhaftes Matinee. Am Ende des Viertels konnte Bothfeld 21 Punkte Vorsprung verbuchen und blickte hungrig auf das Dessert.

Und auch das Dessert begann vielversprechend für den kulinarisch gut aufgelegten Gastgeber, denn im Gegensatz zu den Gästen konnte man die ersten beiden Angriffe verwerten und führte nun mit 70:45. Doch ganze 25 Portionen obenauf waren einige Bothfelder wohl schon ziemlich satt und wollten sich zur wohlverdienten Ruhe zurückziehen. Weende dagegen, vom Kuchen noch nicht soviel abbekommen an diesem Nachmittag, bekam erst jetzt richtig Hunger. Die Zutaten für die nun folgende Fressorgie seitens der Gäste waren gute Defense- und Reboundarbeit sowie starker Appetit auf Zug zum Korb, serviert mit ausnahmsweise sicher verwandelten Freiwürfen. Durch einen 20:0 Run lief einigen Weendern doch noch das Wasser im Mund zusammen und einigen Bothfeldern der Schweiß auf die Stirn.

Doch bedingt dadurch, dass der TuS an diesem Nachmittag einfach den besseren Basketball spielten, ließen sie sich die Butter nicht mehr vom B(r)ot(h) nehmen und siegten letztlich verdient mit 80:72. Oberlukullus und Feinschmecker war Christian Möller mit 32 Punkten (4 3er, 12/16 FW). Auf Seiten der Gäste war Alex „Swing den Ball“ Puls der Gourmet mit 14 Punkten. Ein Dank auch an Oberkellner Manuel Danneberg, der kurzfristig einsprang, um seinen Kollegen das Vier Gänge Menü nicht alleine pfeifen zu lassen.

Abschließend noch die Betrachtung dass das Spiel zwar ein hohes physisches Niveau aufwies, aber trotz unabsichtlicher Zubereitung von Rührei und Demontage einer Kauleiste im Weender Kader stets fair verlief und zu keinem Zeitpunkt das Menü mit dem guten alten Tropfen „Hatorade“ serviert wurde. Darüber hinaus konnten die Göttinger noch die Gewißheit mit nach Hause nehmen, dass wenigstens die drei schönsten Damen in der Halle auf der Seiten der Weender waren:-).

Es speisten für Weende: Gießler (12), Hausmann (4), Karasch und Karasch (5+7),  Lumme (4),  Mouarrawy (11), Muth (9), Panten (3), Puls (14) und Wendt (3).
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. November 2010 um 20:35 Uhr
 

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